Der Pfingstritt
zu Bad Kötzting

Einer der größten berittenen Bittprozession Europas.

Der Pfingstrtt


Das größte Spektakel in Bad Kötzting.
Immer am Pfingstmontag machen sich mehr als 900 Reiter auf und ziehen mit Ihren prächtig geschmückten Pferden von Bad Kötzting nach Steinbühl um den Brauch nachzukommen und das alte Versprechen zu halten.


Der Pfingstritt im Zellertal

Der Pfingstritt zieht von Bad Kötzting nach Steinbühl.

Das Kötztinger Brauchtum an Pfingsten

Jedes Jahr um 08:00 Uhr beginnt der Auszug der Reiter aus Bad Kötzting. Die unzähligen Reiter mit Ihren knapp 1000 festlich geschmückten Rössern, werden von feierlichen Geläut aus der Stadt hinaus begleitet. Von hier aus beginnt der Zug in Richtung Steinbühl. Entlang des Weges wird stets gebetet.
Die Spitze des Zuges setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Ganz vorne reitet der Kreuzträger, ihm folgen die Laternenträger, Fanfarenbläser. Danach folgt die Geistlichkeit mit dem Mesner und den Ministranten. Abschließend kommen noch der Pfingstbräutigam mit den beiden Brautfüherern, der Pfingstbräutigam des Vorjahres und dessen Brautfüherer, sowie der Vertretung der Burschenschaft.

In Steinbühl angekommen, wird an der Pfingstreiter-Wallfahrtskirche St. Nikolaus ein Reitergottesdienst abgehalten.
Nach einer Pause beginnt der Rückritt von Steinbühl zurück nach Bad Kötzting um etwa 12:00 Uhr.
In Bad Kötzting angekommen werden in der Innenstadt langjährige Pfingstreiter für Ihre Teilnahme geehrt.

Pfingstritt zieht nach Steinbühl

Die Legende hinter dem Pfingstritt

Der Kötztinger Pfingstritt geht zurück auf das Jahr 1412. In diesem Jahr soll im benachbarten Dorf Steinbühl ein Mann im sterben gelegen haben. Daraufhin bat er den Pfarrer von Bad Kötzting um die Sterbesakramente. Da der Weg von Bad Kötzting nach Steinbühl zu dieser Zeit gefährlich und beschwerlich war, bat er die Kötztinger Burschen ihm sicher zu geleiten. Der Pfarrer und seine Begleiter kamen alle wohlbehalten wieder zurück und gelobten daher diesen Ritt alle Jahre zur wiederholen.

Pfinsgtritt im Zellertal

Auszeichnungen des Pfingstritts

2004 nahm zum ersten Mal ein Bischof am Kötztinger Pfingsritt teil. Der Bischof Gerhard Ludwig Müller, Bischof von Regensburg, ernannte den Ritt wieder zu einer eucharistischen Prozession. Es durfte daher 2004, erstmals wieder seit 135 Jahren, das Allerheiligste mitgeführt werden. Dies wurde zuvor auf einen Pastoralerlass des Bischofs Ignatius von Senestrey vom 17. Januar 1869 hin verboten.

Im Jahre 2005 wurde der Kulturpreis in der Kategorie Brauchtum des Bezirks Oberpfalz verliehen.

Der Kötztinger Pfingstritt zählt seit 2015
zum immateriellen Kulturerbes im Bayerischen Landesverzeichnis. 

Im Herzen des Bayerischen Waldes.

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